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KARRIERE
EINER GENOSSENSCHAFT
 

Das Weinbaugebiet von Neckenmarkt wird – wie anderswo auch – in unterschiedliche „Rieden“ eingeteilt.
Riednamen bezeichnen mehr oder minder große Gebiete, die nicht nur eine Ortsbezeichnung innerhalb
des Gemeindegebietes meinen, sondern dem erfahrenen Winzer und Weinkenner auch etwas über das zugehörende
Terroir im weitesten Sinn verraten. Manchmal sind selbst im Ausland berühmte Riednamen eher bekannt als die
Namen mancher Weinbauern.
In Neckenmarkt ist man vor allem auf zwei Riedbezeichnungen in den Hanglagen des Weingebirges stolz.

Zum einen ist das die Großlage „Hochberg“, wo der Boden zeigt, dass er alpinen Charakter hat – schieferiger
Untergrund mit hervorragenden Wärmespeicher-Fähigkeiten bedingen einen „warmen Fuß“ für die Reben und
geben den Weinen mineralische Geschmacksnuancen.
Zum anderen sind die Rieden am „Himmelsthron“ bekannt für Bodentypen, die von leichter Löss-Mächtigkeit
ebenso dominiert werden wie von schwerem Lehm. Dieser speichert Wasser auch in Trockenperioden gut.
Die Rebwurzeln reichen tief in den Boden hinab und holen sich mit dem Leben spendenden Nass auch die
Schwere und Vollmundigkeit, die etwa typisch ist für ausgezeichnete Blaufränkisch-Weine.

Weitere Rieden die zur Großlage Hochberg gehören sind: Sonnensteig, Grunderitsch, Bodigraben, Spiegelberg,
Burgstall, Zinnesäck, Kohlenberg und Rabenkropf.

Welche Sorten der erfahrene Winzer nun in welchem Weingarten auspflanzt, ist jedenfalls keine unbedeutende
Frage und neben der sorgsamen Pflege der Rebstöcke sowie der professionellen Arbeit im Keller ein entscheidendes Kriterium, was den Konsumenten schlussendlich eingeschenkt wird.

 
   
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